Jugendgruppe des BSC von der Roten Riede zu Besuch bei den 3D Archers in Wiefelstede

Junge Schützinnen und Schützen des BSC von der Roten Riede haben sich am vergangenen Wochenende auf ein kleines Abenteuer begeben: einen gemeinsamen Besuch des 3D‑Parcours der 3D Archers in Wiefelstede. Und eines kann man vorwegnehmen — es wurde ein Tag voller Spaß, Teamgeist und echter Bogensport‑Erlebnisse.

Der Parcours selbst ist ein echtes Highlight der Region. Auf rund vier Kilometern führt der Weg durch abwechslungsreiches Gelände, vorbei an alten Relikten des ehemaligen Fliegerhorstes und hinein in kleine Waldstücke, offene Flächen und verwinkelte Ecken. Etwa 90 Ziele warten darauf, entdeckt zu werden — von klassischen Wildtier‑Attrappen bis hin zu kniffligen Schüssen, die Präzision und ein gutes Auge verlangen. Gerade für junge Schützinnen und Schützen ist dieser Mix aus Natur, Herausforderung und spielerischem Lernen ideal – auch wenn diese Natur besonders vor unserem Heiko manchmal nicht ganz sicher war und er nicht nur die vorgesehen Ziele unter Beschuss nahm, sondern auch (hoffentlich versehentlich) den einen oder anderen Baum anschoss … oder Kräuter … manchmal auch beides gleichzeitig.

Die Gruppe aus der Jugendabteilung zeigte sich davon begeistert. Ob knifflige Bergauf‑Schüsse, versteckte Ziele oder die berühmten „Wo ist das Ding überhaupt?“-Momente — überall wurde gelacht, ausprobiert und sich gegenseitig angefeuert. Niemand musste allein rätseln, niemand blieb zurück. Genau so fühlt sich gelebter Vereinsgeist an.

Leider war die rennende Sau, mit der unser Jugendtrainer Oliver noch eine Rechnung offen hatte, durch einen Adler ersetzt worden – der dann den aufgestrauten Frust des letzten Jahres, bei dem es niemandem gelungen war, das vermaledeite Ding zu treffen, komplett abbekam – natürlich in der Form von Pfeilen, versteht sich!

Dem Adler geht es nicht mehr gut!

Nach mehreren Stunden auf dem Parcours ging es zurück zum Vereinsheim, wo der Tag in bester Tradition ausklang: mit frisch gegrillten Würstchen, kalten Getränken und vielen Geschichten über Treffer, Fehlschüsse und kleine persönliche Erfolge. Hier ließ sich das Wetter dank der Klimaanlage besser aushalten. Nur Oliver musste schwitzen – der stand am Grill. Auch mit besonders schlechten Flachwitzen. Aber die Seite, die Juliane da gefunden hatte, war wirklich nicht gut. Die Gesichter waren müde, aber zufrieden.

Ein rundum gelungener Ausflug, der gezeigt hat, wie viel Freude Bogensport machen kann — besonders dann, wenn man ihn gemeinsam erlebt.